Mit dem Start der warmen Jahreszeit beginnen viele Hobbygärtner und –handwerker mit den Außenarbeiten auf ihren Grundstücken. Ob ein neuer Fischteich oder eine neue Terrassenanlage – häufig gehören hierzu auch Tiefbauarbeiten. „Hierbei kommt es immer wieder vor, dass bei Baggerarbeiten, der Verlegung von Rohren oder beim Einschlagen von Bodenhülsen für Zaunpfähle, unsere Gasleitungen beschädigt werden“, sagt Matthias Franke, Leiter Betrieb Verteilnetze bei der Hamburg Netz Gmbh (HH Netz). Dies kann für die Verursacher lebensgefährlich sein und kann für die Netzkunden in den betroffenen Ortsteilen Versorgungsunterbrechungen zur Folge haben.

Auch wenn es nicht zu Beschädigungen von Gasleitungen kommt, kann es Probleme geben. Immer wieder werden beim Aufstellen von Schuppen, dem Anbau von Garagen oder dem Anlegen von Teichen Gasleitungen überbaut. Dies ist aus Sicherheitsgründen nicht zulässig. Sind derartige Baumaßnahmen geplant, muss eine Abstimmung mit dem Netzbetreiber erfolgen. Privatleute sind daher, ebenso wie Ingenieurbüros oder Bauunternehmen, verpflichtet, sich bei den zuständigen Netzbetreibern über die Lage von Versorgungsleitungen zu informieren. Dies gilt für Gasleitungen, wie auch für Strom-, Telekommunikations-, Wasser- und Abwasserleitungen sowie gegebenenfalls Wärmeleitungen.

„Bei HH Netz können Auszüge des Planwerks mit der genauen Lage der Gas-Versorgungsleitungen auf der Internetseite von HH Netz (www.hh-netz.com) unter -Service/Leitungsauskunft für Plan- und Tiefbau - kostenfrei angefordert werden“, ergänzt Matthias Franke.

Sollte bei Tiefbauarbeiten dennoch versehentlich eine Gasleitung beschädigt werden, muss unverzüglich die Störungsannahme von HH Netz unter der Nummer 040-5379 9398 informiert werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereitschaftsdienstes sind dann schnell vor Ort und kümmern sich um die Absicherung und Behebung des Schadens.