Die Gasnetzzugangsverordnung vom 25. Juli 2005 regelt die Bedingungen, zu denen die Betreiber von Gasversorgungsnetzen den Netzzugangsberechtigten von § 20 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes Zugang zu ihren Leitungsnetzen gewähren. Die Änderung der Verordnung vom 3. September 2010 (BGBl. I S. 1271) definiert die Sonderregelungen für die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz.

Die GasNZV verpflichtet Netzbetreiber zur vorrangigen Netzanschlusspflicht von Biogasanlagen und zur Gewährung eines vorrangigen Netzzugangs für Transportkunden von Biogas.

Die Gasnetzentgeltverordnung vom 25. Juli 2005 regelt die Festlegung der Methode zur Bestimmung der Entgelte für den Zugang u. a. zu den Gasverteilernetzen. Die Änderung der Verordnung vom 3. September 2010 (BGBl. I S. 1261) regelt die Zahlung und die Höhe eines pauschalen Entgeltes an Transportkunden von Biogas durch den Netzbetreiber.

Veröffentlichungen

Sie beabsichtigen eine Anlage zur Erzeugung von Bioerdgas an unser Verteilungsnetz anzuschließen?

Zum Netzanschluss von Anlagen nach der Gasnetzzugangsverordnung haben wir nachfolgend einige Informationen für Sie zusammengestellt:

Zum Anschluss einer Bioerdgasanlage an das Erdgasnetz der Hamburg Netz GmbH benötigen wir von Ihnen das vollständig ausgefüllte Formular "Antrag auf Prüfung Netzanschlussbegehren Biogas" inkl. folgender Anlagen:

Antrag auf Prüfung Netzanschlussbegehren Biogas

  • Prüfbescheinigung über Abnahme der Aufbereitungs- u. Erzeugungsanlage
  • Lageplan des Anlagenstandortes
  • Katasterplan
  • Beschreibung des Aufbereitungsverfahrens inkl. Fließschema
  • Analysenachweise der chemischen Zusammensetzung des aufbereiteten Gases (soweit vorhanden)

Um sicherzustellen, dass alle Unterlagen vorhanden sind, drucken Sie gerne unsere Checkliste zum Abhaken aus.

Mit Vorliegen der vollständigen Unterlagen werden wir Ihnen innerhalb von zwei Wochen mitteilen, welche Prüfungen zur Vorbereitung einer Entscheidung über das Netzanschlussbegehren notwendig sind. Zur Prüfung des Netzanschlussbegehren erheben wir gemäß § 33 Absätze 4-5 GasNZV derzeitig eine Pauschale in Höhe von 2.000 EUR Netto und eine Vorauszahlung in Höhe von 25 Prozent. Bitte beachten Sie, dass wir im Falle einer geografischen Nähe zum Netz eines anderen Netzbetreibers, diesen bei der Prüfung des Netzanschlussbegehrens mit einbeziehen werden und so ggf. weitere Kosten für die Prüfung entstehen können.

Nach Zahlungseingang werden wir eine Anschlussmöglichkeit an das Netz der Hamburg Netz GmbH prüfen. Das Ergebnis der Prüfungen teilen wir ihnen unverzüglich, spätestens aber drei Monate nach Eingang der Vorauszahlung mit.

Nach einem positiven Prüfungsergebnis werden wir Ihnen innerhalb von 3 Monaten ein verbindliches Vertragsangebot vorlegen.

Für den Netzanschluss von LNG-Anlagen, dezentralen Erzeugungsanlagen und Speicheranlagen, von anderen Fernleitungs- oder Gasverteilungsanlagen sowie von Direktleitungen sind die Betreiber von Gasversorgungsnetzen gemäß § 19 Abs. 2 EnWG dazu veranlasst, unter der Berücksichtigung der in § 17 EnWG festlegten Bedingungen technische Mindestanforderungen an deren Auslegung und Betrieb festzulegen und anschließend im Internet zu veröffentlichen.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:

Technische Mindestanforderungen Biogaseinspeisung