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Mit gegenwärtig 300 installierten Brennstoffzellen-Heizgeräten, davon rund 40 im Bereich von HanseWerk,  geht der Callux-Feldtest in eine entscheidende Phase der Marktvorbereitung. Insgesamt werden noch etwa 250 weitere Anlagen bundesweit eingebaut. Und auch über das Callux-Projekt hinaus sind heute immer mehr Brennstoffzellen-Heizgeräte im Einsatz.

Zu den anstehenden Aufgaben zählt zum Beispiel der Aufbau einer Serienfertigung, um die Herstellungskosten zu reduzieren, und die weitere Optimierung einzelner Komponenten. Auch die Erprobung virtueller Kraftwerke, die mit der Callux-Box – einer universell einsetzbaren Kommunikationsschnittstelle – möglich geworden sind, steht weiter im Fokus. Hierbei kann die elektrische Leistung mehrerer Brennstoffzellen-Heizgeräte zusammengeschaltet werden. Auf diese Weise können die Geräte per Fernsteuerung mehr oder weniger Strom in das Netz einspeisen, um auf Schwankungen im Netz zu reagieren und damit das Netz zu stabilisieren.

Die Akzeptanz in der Bevölkerung für innovative Geräte mit Kraft-Wärme-Kopplung ist vorhanden. Dies bestätigten die jährlich durchgeführten Marktforschungsaktivitäten von Callux in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut GfK. Nun gilt es, bis 2016 mit den Erkenntnissen des Callux-Feldtests optimale Voraussetzungen für die Markteinführung  der Brennstoffzellen-Heizgeräte zu gewinnen.