Netzanschluss

Gegenstand dieses Vertrages ist der Anschluss der Anlage des Anschlussnehmers an das Gasversorgungsnetz der Hamburg Netz GmbH. Er regelt die Rechte und Pflichten der Vertragspartner und wird zwischen dem Anschlussnehmer und der Hamburg Netz GmbH geschlossen.

Gegenstand dieses Vertrages ist die Verbindung zwischen 2 Netzen. Er regelt die Rechte und Pflichten der Vertragspartner und wird zwischen dem Netzbetreiber und der Hamburg Netz GmbH geschlossen.

Gegenstand ist die Anschlussnutzung eines letztverbrauchenden Kunden. Der Vertrag regelt die Rechte und Pflichten, die sich aus der Belieferung des Anschlusses und dessen Nutzung zur Entnahme von Gas ergeben, und wird zwischen dem Anschlussnutzer und der Hamburg Netz GmbH geschlossen.

Transport

Die Bundesnetzagentur hat mit Beschluss vom 17.11.2006 (BK7-06-074) die Einzelbuchungsvariante gemäß Kooperationsvereinbarung für unzulässig erklärt. Die Transporte im Netz der Hamburg Netz GmbH werden daher bis auf weiteres ausschließlich auf Grundlage der Zweivertragsvariante abgewickelt.

Damit sind alle Passagen in veröffentlichten Verträgen, Bedingungen und Anfrageformularen, die sich ausschließlich auf die Einzelbuchungsvariante beziehen, gegenstandslos.

In der „Zweivertragsvariante“ wird der Transport netzübergreifend innerhalb eines Marktgebietes auf der Grundlage eines Einspeisevertrags und eines Ausspeisevertrags sichergestellt, wobei der bei der Hamburg Netz GmbH angebotene Ausspeisevertrag das Recht auf Transport vom virtuellen Handelspunkt zum Ausspeisepunkt beinhaltet.

Die Regelungen zur Sperrung und Wiederinbetriebnahme sind in Anlage 4 des Lieferantenrahmenvertrages beschrieben. Der Netzbetreiber gewährleistet dem Lieferanten die diskriminierungsfreie Durchführung von Unterbrechungen der Anschlussnutzung von Kunden des Lieferanten zum Zwecke der Unterbrechung der Versorgung mit Gas sowie deren Wiederherstellung nach Maßgabe der Bestimmungen dieses Vertrages.

Dieser Vertrag vermittelt dem Netznutzer den Zugang zum gesamten örtlichen Verteilernetz der Hamburg Netz GmbH. Er regelt zudem die Rechte und Pflichten der Vertragspartner über den Zugang zum Zwecke des Gastransportes. Die Belieferung der Ausspeisepunkte des Netznutzers mit Gas ist nicht Gegenstand des Vertrages und ist in gesonderten Verträgen zwischen Lieferant und Netznutzer zu regeln.

Sie möchten uns die erforderliche Vorhalteleistung pro Marktgebiet für das jeweilige Kalenderjahr bzw. eine unterjährige Anpassung der Bestellung bei Über- oder Unterschreitung des Wesentlichkeitskorridors in Höhe von 5 % mitteilen? Bitten drucken Sie das folgende Formular in zweifacher Ausfertigung aus, füllen es vollständig aus und senden beide Exemplare unterschrieben an folgende Adresse:

Hamburg Netz GmbH
Ausschläger Elbdeich 127
20539 Hamburg

Nach unserer Prüfung und Gegenzeichnung schicken wir Ihnen ein Exemplar für Ihre Unterlagen zu.

Die Vereinbarung über den elektronischen Datenaustausch (EDI) legt die rechtlichen Bedingungen und Vorschriften fest, denen Netzbetreiber und Lieferant bei der Abwicklung von Transaktionen im Rahmen der „Netznutzungsabrechnung“ mit Hilfe des elektronischen Datenaustausches (EDI) unterliegen.

Messung und Messstellenbetrieb

Der Messstellenrahmenvertrag regelt die Voraussetzungen sowie die Rechte und Pflichten zur Durchführung des Messstellenbetriebs i. S. d. § 3 Nr.26b EnWG und gegebenenfalls der Messung i. S. d. § 3 Nr.26c EnWG in den Bereichen Elektrizität und/oder Gas durch einen vom Anschlussnutzer beauftragten Messstellenbetreiber im Netzgebiet des Netzbetreibers.

Der Messrahmenvertrag regelt die Rechte und Pflichten zwischen Netzbetreiber und Messdienstleister im Zusammenhang mit der Durchführung der Messung im Sinne des § 3 Nr.26c EnWG unabhängig von der Energieflussrichtung. Die Grundlage bildet insbesondere § 21b des Energiewirtschaftsgesetzes vom 07.07.2005 (EnWG) in Verbindung mit der Messzugangsverordnung (nachfolgend MessZV) vom 17.10.2008 (BGBl. I S.2006) sowie den Netzzugangsverordnungen für Strom (StromNZV) und Gas (GasNZV) in ihrer jeweils geltenden Fassung. Er gilt für die Messstellen, die in den Anwendungsbereich dieses Vertrages einbezogen sind, und betrifft grundsätzlich nur solche Abnahmestellen, bei denen die Messeinrichtungen nicht elektronisch ausgelesen werden. Für Messstellen, bei denen die Messeinrichtungen elektronisch ausgelesen werden, findet dieser Vertrag keine Anwendung. Die entsprechenden Regelungen zur Messung werden im Messstellenrahmenvertrag vereinbart.